Vom Garten auf den Teller

Diesen Sommer haben wir den Garten von Eileen van den Hooven besucht, unserer Testköchin in den Niederlanden, und die Saison mit zurückgebracht.

Wo der Geschmack beginnt

Eileen hatte nicht vor, Gärtnerin zu werden. Während der Pandemie zog sie nach Zaandam in den Niederlanden, fand ein Haus mit kleinem Garten und verliebte sich hinein. Sie setzte sich auf die Warteliste für einen Schrebergarten. Zwei Jahre später bekam sie ihre Chance und wählte die größte verfügbare Parzelle.

Manchmal bereut sie es, aber meistens liebt sie es. Die Kleingartenanlage ist eine Gemeinschaft, in der Nachbarn Samen tauschen, Wissen teilen und voneinander lernen. Eileen lernte von der Sendung Gardener’s World, aus dem Internet und von den Menschen in den Nachbarparzellen.

Ihr größter Feind? Schnecken. Sie fressen einfach alles.

Aber was sie jeden Sommer zurückbringt, ist der Moment, in dem aus einem Samen etwas Essbares wird.

Ich habe diesen Samen gepflanzt. Ich habe diesen Setzling gepflegt. Ich habe das von Grund auf selbst gemacht. Das ist wirklich erfüllend.

Was ein Garten lehrt

Ein eigener Garten hat verändert, wie Eileen kocht — nicht in der Theorie, sondern in der Praxis.

Im Supermarkt bekommt man Zucchini auch im Dezember. Das kauft Eileen nicht mehr. Wer eigenes Gemüse anbaut, kocht mit dem, was gerade reif ist. Man hört auf, gegen die Jahreszeiten anzukämpfen, und beginnt, ihnen zu folgen. Gerade ist Spargelsaison — also steht Spargel auf dem Menü.

Es hat auch verändert, wie sie über Essen denkt: woher es kommt, wie viel Arbeit dahintersteckt, und wie sehr der Boden selbst zählt. Gesunder, vielfältiger Boden bringt bessere Pflanzen hervor. Bessere Pflanzen ergeben besseres Essen. Diese Verbindung verschwindet nicht, sobald das Gemüse den Garten verlässt. Sie landet auf Ihrem Teller.

Die Erde gibt uns all das — aber wir müssen ihr auch etwas zurückgeben.

Gerichte, inspiriert von diesem Sommer

Ein Tag im Garten

Im Sommer ist Eileen ständig im Garten. Ihre Streaming-Dienste pausieren. Ihr Handy bleibt in der Tasche. Der Garten verlangt Präsenz — und die schenkt sie ihm inzwischen gerne.

Es sei achtsam, sagt sie. Der Garten holt sie aus dem Alltag heraus, aus der Arbeit, aus allem, was sonst noch los ist. Etwas an der Arbeit mit den Händen in der Erde setzt alles zurück auf null.

Genau diese Energie bringt sie zurück in die Küche — und deshalb hat sie das Food-Curation-Team eingeladen, es selbst zu erleben: auf der Suche nach Inspiration für das Sommermenü, das auf Ihrem Teller landet.

Für den Anfang braucht es keinen Garten

Bevor sie ihre Parzelle hatte, zog Eileen Gemüse auf einem winzigen Balkon. Eine kleine Ernte. Vielleicht genug für eine einzige Mahlzeit. Sie liebte jeden Moment davon.

Ihr Rat: Ob Balkon, Fensterbrett oder irgendein kleiner Platz — bauen Sie etwas an. Tomaten, Kräuter, was auch immer passt. Es lohnt sich auf eine Weise, die man erst versteht, wenn man es selbst ausprobiert hat.

Das ist der Gedanke hinter dieser Kooperation. Nicht nur ein Sommermenü — sondern eine Erinnerung daran, dass Essen ein Leben hat, bevor es auf dem Teller landet. Und dass dieses Leben Aufmerksamkeit verdient.

Ein Blick in den Garten

Unser Team ist in den Garten gegangen, damit Sie sich keine Gedanken darüber machen müssen, woher Ihr Mittagessen kommt. Im Mai besuchten sie Eileens Garten, um zu verstehen, wo die Saison beginnt — bevor entschieden wird, was auf Ihrem Teller landet.

Der Sommer beginnt offiziell am 21. Juni, aber das Food-Curation-Team arbeitet schon viel länger an Ihrem Menü.

Genau dieser Ansatz prägt auch unser Sommermenü: saisonal, gemüsebetont, aufgebaut auf dem, was gerade wirklich reif ist.

Bereit, den Arbeitsplatz zum besten Ort zum Essen zu machen?

Infos, Beratung, ein Angebot oder ein Probelunch. Was auch immer Sie brauchen – wir sind für Sie da.

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